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Sandra Walzer, Fräulein Ideenfinderin

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Foto: Ruth Frobeen

Mit vier Brillen nach Bad Honnef

Als stolzes Mitglied des wunderbaren Netzwerks “Texttreff”, in dem sich viele hundert wortstarke Frauen zusammengetan haben, war ich am Wochenende mit eben diesen Frauen unterwegs. Nein, nicht mit allen – aber immerhin mit 122 davon.

Sonnenbrillenwurschtelei

Einmal im Jahr nämlich treffen wir uns zu einem Workshop-Wochenende, das genau genommen sogar vier Tage lang dauert. Das Netzwerk ist virtuell über diverse Foren innerhalb des Netzwerks verbunden und teilt dort fleißig Wissen, vermittelt Aufträge und hilft, wo es nur geht. Aber nur virtuell? Das ist uns zu wenig. Also gibt es den persönlichen Austausch, und genau dieser stand Mitte Mai wieder auf dem Programm. Diesmal ging’s nach Bad Honnef, Hinfahrt für mich zweieinhalb Stunden mit dem Auto, easy peasy über die Autobahn, grobe Richtung Köln/Bonn. Aber: wirklich easy peasy? Denn längere Autofahrten bedeuten bei halbwegs gutem Wetter auch immer – Sonnenbrille in Griffweite. So, dass ich, weil allein unterwegs, diese auch während der Fahrt aus dem Etui gewurschtelt kriege, die “normale” Brille absetzen und ins Etui, die Sonnenbrille auf … Sie verstehen wohl, wo die Herausforderungen liegen.

Wie viele Brillen für vier Tage Workshop?

Überhaupt, so ein Wochenende. Wie viele Brillen nehme ich mit? Nur eine plus Sonne? Mehrere zum Wechseln? Das bedeutet automatisch auch immer, dass der Platz dafür im Koffer bzw. in der Handtasche da sein muss. Im Auto ist das zum Glück kein größeres Problem, also habe ich mich für vier Brillen inkl. Sonne entschieden. Warum so viele? Weil ich gern bunte Kleidung trage und die Brille darauf abstimme. Zudem hatte ich diesmal einen eigenen Workshop im Gepäck, den ich selbst angeboten hatte. “Du bist mir ja ‘ne Marke”, ein Workshop über Markenbildung und Selbstvermarktung. Das Zauberwort dabei: Konsequenz.

Sandra Walzer, Fräulein Walzer beim Workshopwochenende vom Netzwerk Texttreff

Foto: Ruth Frobeen

Nun will ich hier natürlich nicht zu viel verraten, wer mehr wissen will, darf mich gern in Sachen Workshops kontaktieren. Aber so viel sei gesagt – es ging unter anderem um den durchgängigen Einsatz der eigenen Farben. Bei mir: Schwarz, Weiß, warmes Grau mit Pink und Orange. Klar, dass die Brille zum pinken Hosenanzug eine schwarze sein musste.

Wechseln tut gut

Ganz nebenbei bemerkt tut es meinem Kopf und meiner Nase gut, wenn ich die Brillen wechseln kann, so über die Tage. Denn immer die gleichen Druckstellen sind dann doch, auch wenn es nach einem Tag noch nicht weiter stört, auf Dauer unangenehm. Die Rückfahrt dauerte dann dreieinhalb Stunden, da war die sehr leichte Sonnenbrille eine Wohltat.

Über die Autorin

Sandra Walzer ist Fräulein Walzer: freie Texterin, Konzeptionistin und Brillenbloggerin. Ich schreibe privat seit etwa 30 Jahren, texte beruflich seit 1997 und bin selbstständig seit 2010.

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