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Sandra Walzer, Fräulein Ideenfinderin

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Die Maschine. Das Schreiben. Qwertz!

Eiskalt draußen, und das im August. Eiskalt für August eben. 16 Grad, mittags um 12, in den Zimmern mit offenen Fenstern droht Schockfrostung und meine Finger sind Eisklumpen – so geschrieben vor wenigen Tagen.

 

Da war ich froh, dass das Tippen auf modernen Tastaturen sehr leicht und ohne großen Kraftaufwand von der Hand geht. Obwohl – möglicherweise würde das altmodische Tippen auf einer Schreibmaschine für warme Finger sorgen? Gut möglich. Denn das ist echtes Handwerk, echte Handarbeit, echter Hände Werk. Sei’s drum, jetzt haben wir fast doppelt so viel Grad, meine Finger sind definitiv nicht kalt. Getippt wird natürlich trotzdem, ist ja mein Job. Und Maschineschreiben ist ganz hervorragend für Texter, zumindest, wenn Texterin und Texter dieses mit zehn Fingern und blind tun. Blindschreiben nach 10-Finger-System, 10-Finger-Schreiben, Touch Typing.

Die Typen des Tippens

Fräulein Ideenfinderin tippt: im 10-Finger-System

Von Tipptypen, Tastaturstreichlern und Tönetippern

Über die Jahre in Agenturen und Büros und Plätzen und Orten, an denen getippt wird, habe ich verschiedenen Tipptypen erkannt und definiert. Nur so für mich, nur so zum Spaß. Wollen Sie wissen, welche?

 

TYP 1

Da gibt es die 2-Finger-Adler-Suchsystem-Tipper. Den Namen habe ich mir nicht selbst ausgedacht, den habe ich schon vor vielen Jahren aufgeschnappt. Passt großartig! Adler-Suchsystem, weil diese Tippenden zunächst mit den Augen über der Tastatur kreisen, dann mit spitzen Fingern im rasanten Sinkflug den richtigen Buchstaben anpeilen und diesen nicht nur drücken, sondern regelrecht hacken, picken, wie ein spitzer Adlerschnabel das eben mit seiner Beute tut. Raubvogelartig hacken sie ganze Texte, bis den Umsitzenden die Ohren bluten.

 

TYP 2

Dann gibt es die Piratenschatz-Goldgräber-Tipper, die mehrere Finger nutzen. Sie sehen immer ein wenig aus, als hätten sie nach unendlicher Suche endlich den verschollenen Goldschatz der Azteken gefunden, mindestens, und können gar nicht mehr genug kriegen. Schnell huschen die Finger über und durch die schimmernden Münzen, sprich: die Tasten der Tastatur, und stellen dabei rein zufällig einen mehr oder weniger sinnvollen Text zusammen. Yoho, und ne Buddel voll Rum!

 

TYP 3

Dritte im Bunde sind die So-tun-als-ob-Tipper. Nutzen alle 10 Finger, sehen aus wie echte 10-Finger-System-Tipper, sind es aber nicht. Sie haben das System nie gelernt, sich stattdessen ein komplett eigenes angeeignet. Kenn nur sie selbst, können nur sie selbst und können sie selbst vermutlich auch niemandem beibringen, weil ihre Finger mittlerweile schneller sind als ihr eigener Kopf. So fliegen die Finger über die Tastatur, nach einem Geheimsystem, das sich dem interessierten Beobachter nicht erschließt. Diese Tipper sind schnell in ihrer Arbeit, eher unauffällig und damit sehr effektiv. Auf ihre eigene Art. Ganz ohne Wertung.

 

TYP 4

Außerdem gibt es die Tasteninstrumentspiel-Tipper. Diese virtuosen Exemplare der tippenden Gemeinschaft sind sehr musikalisch veranlagt, oft Klavierspieler, Schlagzeuger oder eines anderen Instruments und dessen Bespielung mächtig. Und an der Tastatur kreative Komponisten, die einem stetig das Gefühl vermitteln, es müsse eine Melodie zu hören sein, die der so ordinär wirkenden Computer-/Laptoptastatur entsteigen müsse, wenn man nur nah genug herangeht. In einem fast fühlbaren Takt erzeugen sie immer neue Rhythmen, und liest man dann das möglicherweise eher sachliche Ergebnis, ist man fast enttäuscht, erwartete man doch ein gar wohl klingendes Meisterwerk.

 

TYP 5

die Latent-aggressiv-Power-Tipper. Haben es eilig, oder wirken so. Immer. Ohne Ausnahme. Sie transportieren eine Stimmung, als müssten sie dringend Aggressionen abbauen, als sei ihnen eine Laus über die Leber gelaufen, oder fünf Läuse. Als sei es Montag, schon seit Wochen, und als sei die Welt ausnahmslos böse und gemein und als würden sie ständig unterschätzt und überfordert und NEIN, SO GEHT DAS NICHT WEITER, DAS MUSS EIN ENDE HABEN, DRUM HAUEN WIR MIT ALLER MACHT UND ENERGIE AUF DIE TASTATUR, bei der höchstwahrscheinlich ein sanftes Antippen schon ausreichen würde, um den gewünschten Buchstaben virtuell auf dem Bildschirm zu erzeugen. Möglicherweise sind das aber auch gar keine schlecht gelaunten Menschen, sondern solche, die einfach noch zu sehr am Maschineschreiben von einst hängen. Denn da war just dieser Kraftaufwand nötig. (Dazu später mehr.) Jedenfalls, man wünscht sich doch, diesen Zeitgenossen ein sanftes “keep cool!” zuzurufen. Übrigens gibt es von diesem Typ eine Unterart: nämlich die, die sanft und leise beginnen, sich dann aber in Rage tippen. Möglicherweise eventuell ganz vielleicht gehört die Autorin dieses Artikels zu dieser Spezies.

 

TYP 6

Die Runde komplett machen die 10-Finger-Blind-Tipper. Können durchaus auch als Kombi-Typen mit Typ 4 und/oder 5 auftreten. Diese haben ihr Handwerk gelernt: mit 10 Fingern tippen, und zwar so, wie es … ja, wer eigentlich? … vorgesehen hat. Für diesen Typus sind die Nupsis auf den Tasten F und J (schon mal aufgefallen?), damit sie wissen, wohin sie sacht ihre Zeigefinger betten, um dann, zackzack, loslegen zu können. abcdefg (linke Hand), hijklmnop (rechte Hand), qrstuvwxy (linke Hand), z. Oder, in hübscher Reihe: qwertz asdfg yxcvb. Qwertz oder qwertzu. Auch dazu später mehr.

 

Fräulein Ideenfinderin tippt: im 10-Finger-System

Fräulein Ideenfinderin tippt: im 10-Finger-System

 

Und, zu welchem Typ zählen Sie sich? Fräulein Ideenfinderin ist wohl eine Kombi aus Typ 6 und 5, mit Tendenzen zu Typ 4 (obwohl ich kein Instrument beherrsche außer ein wenig Blockflöte). Typ 6 aber ist das, auf was ich stolz bin und vor allem: über das ich wahnsinnig froh bin.

Typ 6 und was 10-Finger-Blindtippen bringt

„Da breche ich mir doch die Finger!“ Das ungefähr war meine Reaktion, damals, anno 19weißichnichtmehr. Ich muss in der 7. Klasse gewesen sein, glaube ich mich zu erinnern. Und ebenso sagt meine Erinnerung: Eine Schulfreundin und ich waren angemeldet für einen Blindschreibe-Schreibmaschinenkurs. Es war ihre Idee, oder die ihrer Eltern. Und natürlich, wenn sie das macht, musste ich auch. Zack, angemeldet, und dann? Machte sie einen Rückzieher. Ich blieb – und bin heute so froh darüber, dass daraus dieser Blogbeitrag entstand.

Mich erwarteten runde bunte Aufkleber auf den Tasten der brutal schweren und schwerfälligen und vor allem schwergängigen mechanischen Schreibmaschinen, wo sonst die Buchstaben zu lesen wären. Dazu: Lehrbücher und ein Maschinenschreiblehrer, der uns das Ganze beibringen sollte. Zu Beginn dachte ich, das wird nie was – wurde es dann aber doch, und zwar ziemlich zügig. Oha! Ich hatte etwas gefunden, das mir wirklich lag. Tippeditipp, schnell, sehr schnell lernte ich, welcher Buchstabe sich wo auf der Tastatur befindet, ohne dass ich den Blick von der Vorlage nehmen musste. Linke Hand, a, q, y mit dem kleinen Finger, s, x, w mit dem Ringfinger, so ging es alle Finger und alle Buchstaben durch. Gut, ich gebe zu: auf die Ziffern und Sonderzeichen in der obersten Reihe linse ich manchmal doch, heute. Damals nicht, oh nein, im Kurs war ja alles abgeklebt. Aber heute, da bin ich deutlich buchstabensicherer als ziffernversiert. Stimmt nicht nur auf der Tastatur, nebenbei bemerkt.

 

Fräulein Ideenfinderin tippt: im 10-Finger-System

Fräulein Ideenfinderin tippt: im 10-Finger-System

 

Die „Abschlussprüfung“ (die keine war, aber dennoch den Abschluss des Kurses bildete): ein Schnellschreib-Wettbewerb. Welcher Kursteilnehmer schafft die meisten Anschläge – fehlerfrei? Denn: Korrekturband war nicht. Zum einen waren die Maschinen zu alt, zum anderen war es schlicht nicht erlaubt und wäre vor Ort sowieso entfernt worden. Eigene Maschine mitbringen war ja nun erst recht nicht, weil viel zu schwer und unhandlich. Ich war echt nervös, aber dann haut ich einfach in die Tasten, und war in meinem Element. Siehe Typ 5. Und damals war das laut. Richtig laut. Erinnern Sie sich an die alten Tastaturen? Die das Gegenteil von flach waren? Ich weiß noch gut, wie laut das Tippen darauf war – und immer noch kein Vergleich zum mechanischen Maschinetippen. Immer mit der Gefahr eines mehrfachen Fingerbruchs. Da hatte „in die Tasten hauen“ noch seine Berechtigung.

Büro, Büro

Ja, das war noch echtes Bürogefühl, eines Fräuleins würdig. Mit „Bing“ und „Kling“ und zurückschieben und Papier weiterdrehen und einspannen und ach ja. Da hatte man wirklich das Gefühl, einen Text gearbeitet zu haben. Dieser Kurs, mit seinen bunten Aufklebern, mit Überwindung und Stolz (ich glaube, ich habe bei jenem Wettbewerb den 2. Platz gemacht?), er war und ist Gold wert. Jeden Tag profitiere ich davon. Jede Minute, oder fast jede. Auf jeden Fall jede, in der ich tippenderweise am Rechner/Laptop sitze. Weil ich sehe, was ich schreibe, und nicht im Typ 1-Adlersuchsystem nach dem richtigen Buchstaben fahnden muss, wo ich doch im Kopf nach dem richtigen Wort suche.

Klar, der Kurs damals war noch sehr altertümlich darauf ausgelegt, dass frau als Bürofachkraft Vorlagen abtippen muss; aber auch das kommt sogar in meinem Fräulein-Ideenfinderin-Alltag hin und wieder vor. Denn nicht immer sind Vorlagen (“Ich scanne Ihnen das ein, dann sehen Sie, wie lang der Text werden soll!”) geeignet, um den Text herauszukopieren und mir die Zeichenanzahl anzeigen zu lassen. Dann, doch, tatsächlich, tippe ich mir das schnell ab, freue mich, dass ich mal wieder von einer Vorlage abschreiben kann, und weiß, welchen Umfang ich zu texten haben.

QWERTZ, QERTY, AZERTY – ein Ausflug in die Geschichte

QWERTZ-Tastaturbelegung ist ein offizieller Begriff, der eine Aussage über die genutzte Tastatur trifft. Hauptsächlich im deutschsprachigen Raum anzutreffen, nicht zu verwechseln mit der QWERTY-Variante (für die amerikanische Belegung, also Y und Z vertauscht sowie der AZERTY-Variante (für französische Tastaturen). Aber wer kam überhaupt auf die Idee, in welcher Reihenfolge und wo genau welcher Buchstabe auf der Tastatur angeordnet und positioniert sein soll?

Das alles geht bis ins 19. Jahrhundert zurück. C. L. Sholes, Christopher Latham Sholes, Drucker und Herausgeber einer Zeitung in den USA, hatte wohl keine Lust mehr auf die alphabetische Anordnung (die mir ja irgendwie logisch erscheint). Jedenfalls ordnete er 1858 das Ganze komplett neu an. Warum? Betrachten wir uns eine mechanische Schreibmaschine genauer. Die sogenannten Typenhebel, also die Arme, die den Buchstaben aus seiner Ruheposition anheben, auf das Farbband schnellen lassen und damit aufs Papier pressen, diese Hebel verhaken gerne mal. Weiß ich aus eigener Erfahrung, oft genug habe ich sie manuell getrennt. Also wollte Sholes stattdessen die Buchstaben trennen, die am häufigsten kombiniert auftraten. Als englischsprachiger Herr ordnete er demnach A, E, T, I, O und N in einer Art Halbkreis und füllte die Zwischenräume mit dem Rest, ohne ebenfalls häufige Duos wie HE, TH oder ND zu nahe aneinander zu reihen. Here we go: die QWERTY-Tastatur war erfunden.

Mittlerweile gibt es eine ISO-Norm (klar) zur internationalen Standardisierung, damit ist QWERTZ gleichberechtigt. Das Z wird im Deutschen deutlich häufiger verwendet als das Y, der Tausch dient dem angenehmeren Zehnfingerschreiben. Langer Rede kurzer Sinn: Es steckt letztgenannter also durchaus in der Belegung der Tastatur, wie wir sie heute kennen.

Fräulein Ideenfinderin tippt: im 10-Finger-System

Gut, normalerweise habe ich die Augen offen. Nennen wir es Symbolbild fürs Blindschreiben.

Fräulein Ideenfinderin tippt: im 10-Finger-System

 

Angeblich werden wir durch diese Tastaturbelegung sogar manipuliert – zum Beispiel, wenn es darum geht, wie gut uns ein Film gefällt und welche Wörter wir zu seiner Beschreibung nutzen. Wie bitte? Doch, tatsächlich. Wörter, die aus Buchstaben der rechten Tastaturseite bestehen, lösen positivere Gefühle aus als die von der linken Seite. Aha. Mhm. (Mhm müsste dann also sehr positiv sein?) Es soll also einen Unterschied machen, welche Hand tippt. Der „Qwerty-Effekt“ wurde gefunden und in umfangreichen Studien sogar belegt – allerdings fällt dieser nur schwach aus. Die tatsächliche Bedeutung des Wortes hat dann doch mehr Gewicht.

Kennen Sie übrigens, falls Sie zu Typ 6 gehören, das (Entschuldigung) saublöde Gefühl, etwas zu tippen und dabei mit den Händen in der Zeile zu verrutschen? Cy dk ,l  g cy  7jt3rüz4 w9 46wqs b48 rqzs (“Dabei kommt ungefähr so etwas bei raus”). Oder der nette links/rechts-Tausch, sivj o,,rt eorfrt dvjäm (“auch immer wieder schön”).

Perfekt ist das 10-Finger-System auch für Telefonkonferenzen und (nicht nur telefonische) Interviews – mitzutippen, was der andere sagt, wenn ich es nicht aufzeichnen kann, oder wenn ich es eben nur als Audioaufzeichnung habe, ist an der Tastatur deutlich komfortabler als per Hand. Und geht viel schneller, ohne dass mir nach wenigen Minuten die Hand wehtut. Vielleicht ist nicht alles fehlerfrei, aber das lässt sich ja heute schnellstens beheben. Ohne Korrekturband. Nur ein Tastendruck (ganz rechts oben).

Eine Minute Zeit ab … jetzt!

Wer jetzt Lust hat, das 10-Finger-Schreiben zu lernen: Es gibt unzählige Onlinekurse. Da ich mir das Ganze noch unter Beobachtung, im Klassenzimmer und mit Lehrer erarbeitet habe, kann ich da keine Empfehlungen aussprechen, freue mich aber über Erfahrungsberichte. Was außerdem Spaß macht, sind diverse Onlinespiele, bei denen man seine Fingerfertigkeit im Tippen unter Beweis stellen kann. Da gilt es dann zum Beispiel, auf dem Bildschirm erscheinende Wörter fehlerfrei abzutippen; Typeracer (ein hübscher Name, nebenbei bemerkt, in Anlehnung an den Typewriter) fordert dabei auf, vorgegebene Sätze abzutippen – entweder im Übungsmodus ganz ohne Wettbewerb oder im Typing Race gegen andere. Zwei Minuten Zeit, falsch Getipptes muss erst korrigiert werden, bevor weitergetippt werden kann. Ähnlich funktioniert auch der Speed Test von 10fastfingers zur Verbesserung der Tippgeschwindigkeit; hier lassen sich verschiedene Sprachen einstellen. Dafür werden keine sinnvollen Sätze eingeblendet, sondern zusammenhangslose Begriffe. Wie viele schaffen Sie in einer Minute? Und wie viele davon fehlerfrei? Auf Deutsch ist es – für mich – logischerweise einfacher, weil Muttersprache und die, in der ich nun mal texte. Falsch getippte Wörter lassen sich korrigieren, so lange kein neues angefangen wird. Kostet aber Zeit. Sie können das auch übergehen, dann werden es mehr Anschläge pro Minute, aber eben auch mit höherer Fehlerquote. Ihre Entscheidung. Mein Ergebnis bei „eben mal schnell testen“: 566 Anschläge pro Minute, 7 falsche Anschläge, „besser als 97,33 %“. Na dann.

Dann gibt es noch Write Or Die: Nach einer einstellbaren Zeitspanne, in der nicht getippt wird, wird das Programm aufdringlich. Es erinnert sanft oder weniger sanft daran, nun doch endlich weiterzutippen. Zum Beispiel mit visuellem Schubser, zum Beispiel mit lauter Musik – oder in der Kamikaze-Variante und so, dass es richtig wehtut. Dann nämlich wird der bereits vorhandene getippte Text gelöscht. Gnadenlos. Pro ungetippter Sekunde ein Wort. Das Ganze ist weniger Spiel, mehr Tool zum Schreiben ohne Ablenkung, für den ersten Entwurf und ohne, dass sich hier etwas formatieren lässt. Am Ende also schnell alles kopieren und in ein normales Textverarbeitungs-Tool einfügen. Möglichst bevor Write Or Die Ihren Text frisst.

Fräulein Ideenfinderin tippt: im 10-Finger-System

Fräulein Ideenfinderin tippt: im 10-Finger-System

 

Schnell tippen: Warum ist das überhaupt wichtig? Weil ich als Fräulein Ideenfinderin Ideen finde. Ständig. Und die sollten dann möglichst rasch aufs Papier bzw. den Bildschirm, damit sie nicht verloren gehen, und damit in meinem Kopf schnell wieder Platz für all die neuen Ideen ist, die gefunden werden wollen, für die richtigen Wörter und Worte und Sätze.

Was ich übrigens garantiert nie mehr lernen werde: Meinen Namen auf Anhieb richtig zu tippen. Es gibt einfach so ein paar Verschreiber, die lassen sich nicht mehr vertreiben. Snadra gehört dazu, außerdem verschiedene Varianten von indiviuell/invididuell/individuell und ein paar weitere.

Ich tippe mal darauf, dass Sie das kennen. Oder?

Über die Autorin

Sandra Walzer ist Fräulein Walzer: freie Texterin, Konzeptionistin und Brillenbloggerin. Ich schreibe privat seit etwa 30 Jahren, texte beruflich seit 1997 und bin selbstständig seit 2010.

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