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Sandra Walzer, Fräulein Ideenfinderin

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Heinz Erhardt und ich

Er ist meine große Liebe. Heinz Erhardt ist der Meister der deutschen Sprache, der König des Wortwitzes, und ich liebe ihn über alles. Ich würde verdammt viel dafür geben, hätte ich ihn kennenlernen dürfen. So bleiben mir “nur” seine Worte, und dieses Erbe ist ein großer wertvoller Schatz. Gedichte, Sprüche, Filme, immer wieder lese und sehe ich sie gern. Diese Vorgeschichte vermittelt vielleicht ein bisschen das Gefühl, das ich hatte, als ich entdeckte:

Es gibt eine Heinz-Erhardt-Brille.

Schon 2013 kam es zur Zusammenarbeit zwischen seinen Erben und Optiker Carl in Hamburg. Gemeinsam hatte man seine wohl bekannteste und markanteste Brille zum Vorbild genommen und als Hommage an den großen Künstler eine Brille entworfen. Die Fassung ist aus braunem Celluloseacetat, es gibt eine Sonnen- und eine Korrektionsversion. Natürlich konnte ich mir das nicht entgehen lassen, und so habe ich sie mir angeschaut.

Heinz Erhardt und Sandra Walzer: die typische Hornbrille

Erstens kommt es anders

Und zweitens war das ein Satz mit X, um das Phrasenschwein zu bemühen. Es fiel mir zwar unendlich schwer, mir selbst einzugestehen, was offensichtlich war, aber schließlich war ich ehrlich zu mir – nein, die ist nicht meine. Zu klein, zu langweilig, zu wenig auffällig. Wahnsinnig schade, aber nur um des Namens und der Geschichte willen muss das einfach nicht sein. (seufzend ab)

Heinz Erhardt und Sandra Walzer: die typische Hornbrille

Über die Autorin

Sandra Walzer ist Fräulein Walzer: freie Texterin, Konzeptionistin und Brillenbloggerin. Ich schreibe privat seit etwa 30 Jahren, texte beruflich seit 1997 und bin selbstständig seit 2010.

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