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Sandra Walzer, Fräulein Ideenfinderin

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DER HERRLICHSTE BESTE SCHÖNSTE TEXT DER WELT

Sie haben ihn gefunden. Den Weg zum besten Text der Welt. Ihnen winkt: die Aussicht vom Gipfel, weitab von allen anderen Texten, den schlechten, den mittelguten, denen, die schon irgendwie okay sind, und auch fern von denen, die nur so tun, als seien sie gut.

 

Der beste Text der Welt – gibt es den überhaupt?

Wie wollen Sie und ich das beurteilen; kennen wir alle Texte der Erde? Sehen Sie: Geht gar nicht. Denn niemand hat alle Texte gelesen. Vor allem nicht die im Verborgenen, tief im Unterholz, von denen niemand weiß, nur der Urheber selbst. Auch nicht die Texte, die von Hand entstehen, auf Papier, in Tagebüchern, auf Tischdecken und Servietten, nicht die, die den Entwürfeordner niemals verlassen.

Und viele von denen, die sehr wohl das Licht der Welt erblicken, die Displays dieser Zeit, die Bücher, die Magazine, die Blogs, kennen Sie nicht. Ich auch nicht. Ich kenne viele, weil ich viele lese, und weil ich sie schreibe. Immer wieder. Jeden Tag, manchmal auch mehr als einen am Tag. Aber alle Texte, nein, alle kenne ich nicht. Trotzdem: Ich will jedes Mal, wenn ich Stift oder Tastatur ansetze, den besten Text der Welt schreiben. Natürlich will ich das. Alles andere wäre Unfug. Wie beim Fußball, wenn der Trainer vor dem Spiel gefragt wird, was sein Ziel sei. Jeder, der etwas anderes als den Sieg und die drei Punkte oder das Weiterkommen (je nach Wettbewerb) nennt, ist unglaubwürdig. „Mal sehen, ganz gut spielen und dann mit Glück etwas mitnehmen“ ist die abgeschwächte Variante davon, aber seien wir ehrlich – die ist nur für die Fernsehkameras.

Wenn aber die Kameras aus sind und offizielle Versionen nicht nötig, wenn es um das Echte, Wahre tief im Innern geht, dann ist da das Ziel, der Beste zu sein. Die Position ganz oben zu erreichen. Das ist auch mit Texten so. Wenn Sie einen richtig guten Text gelesen haben, haben sie ihn von Anfang bis Ende verschlungen, Sie haben ihn geliebt oder gehasst, aber auf jeden Fall hat dieser Text etwas mit Ihnen gemacht. Das können nur die herausragenden Texte. Die, die ganz oben hin gehören. Der Weg dorthin ist ein reichlich steiniger, aber ich werde auf Sie achtgeben. Kommen Sie, erklimmen wir gemeinsam den Gipfel.

Wie kommen Sie mit Ihrem Text auf den höchsten Gipfel?

Wie gelangen Sie dort hin, wo Sie alle anderen Texte hinter sich lassen? Wo Sie mit Ihrem Text beziehungsweise mit Ihrer Idee jeder gut sehen kann? Denn ja, was ich hier über Texte geschrieben habe, gilt in gleichem Maße auch für Ideen; genau genommen sogar noch etwas mehr. Deshalb heiße ich auch Fräulein Ideenfinderin, nicht etwa Fräulein Wortfinderin oder Buchstabenverbinderin – jeder Text braucht eine Idee. Die Idee ist immer der Ausgangspunkt. Das Basislager. Von dort starten wir unsere Reise.

Die Reise auf den Gipfel zum besten Text der WeltSchild am Teich: mit Fräulein Ideenfinderin zum besten Text der Welt

Ausgangspunkt: die gute Idee

„Sie befinden sich hier.“ Kennen Sie, oder? Diesen roten Klecks auf der Karte, irgendwo im Nirgendwo, und selbst diesen Punkt muss man erst einmal finden. Geschafft? Gut. Dann schultern wir den Rucksack mit unserem Proviant, schnüren die Wanderschuhe noch einmal ordentlich, damit sie nicht schon kurz nach dem Start zur Stolperfalle werden, und los geht’s. Denn wenn die gute, die richtige Idee einmal gefunden ist, laufen die Gedanken fast von allein vorwärts. Nur, wer den Wald vor lauter Bäumen und den Anfang vor lauter halbguten Ideen nicht findet, der sollte noch einmal tief Luft holen. Wirklich: Eine gute Idee gibt sich zu erkennen. Die bleibt nicht hinter dem Stein versteckt. Eine gute Idee braucht Luft zum Atmen, Sonnenlicht zum Wachsen und eine Bühne zum Gedeihen. Sie werden das spüren, denn dafür bin ich da. Ich zeige Ihnen, wie das geht.

An der Mauer: mit Fräulein Ideenfinderin zum besten Text der Welt Unter dem Stein versteckt: die gute Idee, mit Fräulein Ideenfinderin zum besten Text der Welt

Unsere Route führt uns an einem plätschernden Bach entlang. Munter sucht sich das Wasser seinen Weg, umspült kleine Kieselsteine und größere Brocken; an seinem Ufer wachsen Schilfgräser, ein paar Blumen, es quakt und zirpt. Was für ein herrlicher Start, denn wenn die Idee gut ist, dann ist sie voller Leben, und es kann gar nicht schnell genug weitergehen. Das ist beim Texten wie mit den Synonymen. Es muss nicht immer „grinsen“ heißen, Sie können auch lächeln, schmunzeln, die Mundwinkel leicht nach oben ziehen oder die Andeutung eines Lächelns ihre Mundwinkel umspielen lassen, feixen oder grienen. Bei vielen Wörtern geht das leicht, bei manchen wird der Untergrund etwas weniger angenehm.

Vorsicht, Falle

Oha! Da bleibe sogar ich manchmal stecken, im Morast, muss mich ordentlich anstrengen, nicht die ewig selben Begriffe zu benutzen. Aber das macht es aus: Nur so kann ich aus dem Sumpf der „Supertexter herausstechen, die meinen, die deutsche Sprache für sich allein gepachtet zu haben. Ich will keine Kolleginnenschelte betreiben oder Kollegen in den Dreck ziehen, oder doch, vielleicht ein winziges bisschen, denn manche, die sich Texter schimpfen, kennen eben doch nur „grinsen“ als Beschreibung für diese bestimmte Tätigkeit mit dem Mund. Nur sind sie lauter als viele andere und stellen sich selbst als die besten dar, die während der Zusammenarbeit kein Kieselchen Kritik vertragen. Schade.

Hier geht es schließlich um Ihren guten Text, nicht um die persönliche Profilierung gewisser Prahlhansens und Stolzsteffis. (Hans und Steffi, wenn Ihr das lest: Euch meine ich nicht.)

Am Bach: mit Fräulein Ideenfinderin zum besten Text der Welt Mit dem Boot am See: mit Fräulein Ideenfinderin zum besten Text der Welt Mit dem Boot am See: mit Fräulein Ideenfinderin zum besten Text der Welt

Oder jene tollen Texter versuchen es gar nicht erst mit sinn- und sachverwandten Wörtern, sondern nehmen einfach etwas anderes. Nur: Das klingt dann oft wie an den Haaren herbei- bzw. in unserem Fall herausgezogen. Dann doch besser noch eine kurze Recherche voranstellen, die gehört zu jedem Text, nicht etwa nur zu redaktionellen, wie man als Fachfremder eventuell vermuten könnte. Langer Reise kurzer Sinn: Fallen Sie nicht auf den schönen Schein herein. Und lassen Sie uns diesen Sumpf besser schnell wieder verlassen. Da, am Horizont, tut sich etwas. Es tut sich etwas auf.

Ein Meer an Möglichkeiten, ein Mehr an Mut

Wer sich mit Sprache beschäftigt, wer an den richtigen Stellen mit ihr spielt, sie an den passenden ernst nimmt, sie beherrscht und ihr gleichzeitig den Freiraum bietet, den sie sich zur Entfaltung wünscht, der kann bis ans Ende der Welt gehen mit ihr. Sogar noch weiter. In fremde Welten nämlich, in ganz Universen Ihrer Vorstellung, überall hin können Sie mit den richtigen Worten gelangen. Sie brauchen nur Mut – und den richtigen Texter. Es macht einen Unterschied, ob sich ein Profi um die Texte für Website, Broschüre, Social-Media-Kanal, Blog & Co. kümmert. Können Sie mir getrost glauben. Das ist, als würden Sie auf Ihrer Reise

• entweder dem erfahrenen Guide vertrauen, der die Landschaft kennt wie seine Westentasche und genau weiß, dass er eben nicht alles weiß und sich Tag für Tag alles wieder neu entdecken und erfahren lässt

• oder Sie vertrauen sich, Ihr Leben respektive Ihre Reputation, Ihren guten Ruf, Ihre Broschüre, Ihre Website, eben Ihre Außen- und übrigens ebenso wichtige Innendarstellung einem x-beliebigen, dahergelaufenen Feld-, Wald- und Wiesentexter an, der Ihnen das eben genannte für ein u vormacht und Sie im schlechtesten Fall im Regen stehen lässt.

 

An der Wegkreuzung stehen Sie dann. Ohne Kompass, ohne Richtungsweiser und vor allem ohne jegliche Orientierung. Da stehen Sie, verloren, und müssen sich Ihren Weg suchen, vielleicht sogar zurück bis an den Ausgangspunkt. Au weia. Da werden Sie sehr viele Ihre Mitbewerber überholt haben, bis Sie auch nur halbwegs wieder in die Spur finden.

In Rheinhessen im Wonnegau: mit Fräulein Ideenfinderin zum besten Text der WeltIm Schwarzwald: mit Fräulein Ideenfinderin zum besten Text der WeltLibelle auf der Wiese: mit Fräulein Ideenfinderin zum besten Text der Welt

Noch etwas fällt Ihnen auf, wenn Sie mit einem erfahrenen Texprofi unterwegs sind: Sie können sich umsehen. Er oder sie wird Sie aufmerksam machen auf das, was es in der Umgebung zu entdecken gilt. Haben Sie eben noch gedacht, dieser Profi sei vielleicht unachtsam unterwegs, weil er sich im Schlaf auskennt? Sie irren sich. Er mag das Gelände kennen und deshalb weniger oft zu Boden blicken. Dafür wird dieser Profi jedes Mauerblümchen sehen, ein seltenes Tier in Tarnfarben entdecken, auf Aussichtspunkte hinweisen.

Picknick am Lieblingsplatz (ja, auch mit Keksen)

Als Texterin, Konzeptionistin und Ideenfinderin weiß ich, wann es Zeit für Picknickdecke und Proviant ist, wo wir uns gemütlich und unbesorgt niederlassen können, wo der Ausblick ein besonders herrlicher ist. Während Sie noch nach einer bequemen Position suchen, habe ich Ihnen bereits einen bunten Strauß an Wörtern und Worten gepflückt, der nicht nur auf den ersten Blick wunderschön aussieht, sondern dessen Farben bis in alle Nuancen perfekt zusammenpassen, der farbenfroh leuchtet und lange frisch bleibt.

Auch nach den kleinsten versteckten Blüten bücke, recke und strecke ich mich, bin mir für keine Klettertour zu schade. Texten ist harte Arbeit, selbstverständlich mache ich mich dabei schmutzig. Na und? Kann man ja wieder waschen. Gefährlich Gefilde betrete ich sowieso nur, wenn ich mich auskenne. Ist es nicht mein Terrain, gebe ich Sie vertrauensvoll in bessere Hände.

(Für alle Schnitt- bzw. Pflückblumenverächter: Dieses gilt als Sinnbild. Auch ich finde Blumen in ihrer naturbelassenen Umgebung sehr viel schöner.)

Klee auf der Wiese: mit Fräulein Ideenfinderin zum besten Text der Welt Cosmea bzw. Kosmeen am Wegrand: mit Fräulein Ideenfinderin zum besten Text der Welt Blumen am Wegrand: mit Fräulein Ideenfinderin zum besten Text der Welt

Beenden wir unsere Rast und ziehen wir weiter. Hier, nehmen Sie noch schnell einen Keks. Noch etwas will ich Ihnen nämlich zeigen, auf unserem Weg zum Gipfel. Wenn es um uns herum langsam karger wird, wirkt das nur bei oberflächlicher Betrachtung staubtrocken. Auch die weniger blumigen Themenfelder lassen sich lebendig beschreiben, umschreiben, neu schreiben. Industriegetriebe? Treppenlifte? Sicherheitszertifizierung? Sind bei mir bestens aufgehoben, genauso gut wie Fußball und Yoga, Brillen und Sportbekleidung, Kaffee und Corporate Wording.

Und da, hinter den Bäumen dort hinten, sehen Sie? Da ist all der Content, den Sie sich wünschen, den die Suchmaschine von Ihnen will und der oft eher wie ein diffuses Etwas über Ihre Website wabert. Keine Sorge, ich kümmere mich. Auch im dichtesten Nebel sehe ich weit genug, um mit den passenden Worten den Weg zu Ihnen zu weisen.

Wolken im Wald: mit Fräulein Ideenfinderin zum besten Text der WeltSchafe im Nebel: mit Fräulein Ideenfinderin zum besten Text der Welt Bäume im Nebel: mit Fräulein Ideenfinderin zum besten Text der Welt

Das undurchdringliche Inhaltsdickicht

Content is King, Inhalt ist König und Königin zugleich und das, was Ihnen, Ihrem Unternehmen und Ihrer Website wirklich hilft. So ist es heute. Deshalb packe ich das mit dem Content an, mit Keywords, mit SEO-Texten, sicher, sicher. Die sind wichtig, und natürlich kann ich sie als Texter entsprechend einbauen. Über Listen zum Abhaken allerdings, wie oft welches Schlüsselwort wo eingefügt wird, diskutiere ich gern noch mal mit Ihnen. Über Änderungen am Google-Algorithmus weiß ich genug (bzw. wen ich dazu fragen kann), um einschätzen zu können, was SEO-Texte von mir brauchen und was nicht. Eine Studentin sagte mir im Rahmen meines Lehrauftrags an der Hochschule Kaiserslautern, Campus Zweibrücken, Studiengang Digital Media Marketing, sie hätten gelernt, „so viele Keywords wie möglich“, uff. Nein. Definitiv nein. Denn dann wird der Text unlesbar, mehr noch: Er sorgt für schlechte Laune. Bei Texter und Leser, bei Formulierverantwortlicher und Nutzer und letztlich auch bei Ihnen, wenn Sie darauf bestehen. Denn das wird nicht funktionieren. Aber Sie können das gern mit Ihrem SEO-Partner besprechen, wenn er gut ist, wird er Ihnen Ähnliches sagen.

Derweil haben wir fast das Ziel erreicht. Der Gipfel ist schon in Sichtweite, zum Greifen nah, sehen Sie? Sie brauchen nur die Hand auszustrecken. Nur bei mir anzurufen, eine E-Mail zu schreiben, und schon sind Sie so gut wie bei mir – und gemeinsam mit mir auf dem Weg zu den richtigen wichtigen Worten. Trauen Sie sich. Vertrauen Sie mir.

War das jetzt der beste Text der Welt?

Vermutlich nicht. Ist ja auch immer subjektiv, eine Messlatte gibt es nur mit einer Skala des eigenen Geschmacks. Prüfen Sie einfach für sich, ob Fräulein Ideenfinderin die passenden Worte für Sie finden darf. Ich bin gern für Sie da: mit feinen Texten, frischen Konzepten und famosen Ideen. Herrliche Aussicht, oder?

Über die Autorin

Sandra Walzer ist Fräulein Walzer: freie Texterin, Konzeptionistin und Brillenbloggerin. Ich schreibe privat seit etwa 30 Jahren, texte beruflich seit 1997 und bin selbstständig seit 2010.

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